TCM - Grundlagen

Da die TCM alle Geschehnisse in der Welt unter dem Gesichtspunkt der Einheit betrachtet, ermöglicht sie uns eine andere Sicht auf unsere Krankheiten.

In unserer westlichen Welt werden Aspekte wie Tag und Nacht, Sommer und Winter, Mann und Frau, Gut und Böse usw. als unterschiedliche Pole betrachtet. In der chinesischen Denkweise ist dieses „Auseinanderfallen der Wirklichkeit“ keine getrennte Sache, sondern sie bilden eine Einheit. Tag und Nacht z.B. bilden eine gemeinsame Wirklichkeit in den 24 Stunden.

Dies bedeutet, dass alles in der Welt zusammenhängt, alles aus der Einheit kommt, eines aus dem anderen hervorgeht. Dies drückt sich im chinesischen Denken mit Yin und Yang aus.

Zwischen Tag und Nacht liegen Dämmerung, Sonnenunter- bzw. –aufgang. In der chinesischen Denkweise wird jeder dynamische Übergang, beispielsweise von dunkel (Yin) zu hell (Yang) in den fünf Wandlungsphasen ausgedrückt, mit den symbolischen Begriffen Feuer, Wasser, Holz, Metall und Erde. Die fünf Wandlungsphasen stehen in ständiger wechselseitiger Beziehung, brauchen, nähren einander, kontrollieren einander. Bei Störungen in diesem Geflecht kommt es zur Disharmonie, Unwohlsein und Krankheit.

Auf den folgenden Seiten informiere ich Sie über die Therapieformen der Naturheilkunde, die ich in meiner Praxis anbiete.

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